Valréas
R12 Les Blagiers
R12
Strecke
Schleife
Schwierigkeitsgrad
Mittelstufe
Dauer
4h
Entfernung
10km
Positiver Höhenunterschied
227 Meter
Negativer Höhenunterschied
227 Meter
Höhe
Min. 243 Meter
Max. 428 Meter
- circuit
- variante
- liaison
Abfahrt / Ankunft
/
Parking
Parkplatz Revoul, Cours Saint-Antoine
profil altimétrique
Traces GPX
Tourismus-Leistungen in Valréas :
Eine Wanderung, bei der Sie die Landschaften und das historische Kulturerbe entdecken können. Lesetafeln.
Im Norden der Provence teilen die Dörfer, die heute die Enclave des Papes bilden, mit den Gemeinden der Bas-Dauphiné eine bewegte und mitunter komplexe historische Geographie.
Als sich die Päpste Anfang des 14. Jahrhunderts in Avignon niederließen, wurden diese Gebiete zu einem politischen und wirtschaftlichen Thema. Die Päpste begehrten Ländereien, die sie als neue Akteure und Herren auch aufkauften. Sie versuchten, die Grafschaft Venaissin nach Norden in die Ländereien der Dauphiné auszudehnen. Ihre Landkäufe veränderten die Geopolitik der Region und die päpstlichen Grenzsteine sind wohl der deutlichste Ausdruck der päpstlichen Investitionen.
Die neuen Eigentümer achteten darauf, das neu erworbene Land durch eine genaue Signalisierung der Grenzen zu markieren. So entstanden in der Region Dauphiné mehrere päpstliche Enklaven.
Nachdem Sie die Ländereien aufgekauft hatten, begannen mehrere Vermessungs- und Markierungskampagnen. Von jenen der Jahre 1324, 1414 und 1457 sind historische Zeugnisse verblieben. Nicht weniger als 22 Grenzsteine befinden sich heute an der Grenze des Kantons Valréas, der heutigen Enclave des Papes!
Diese Grenzsteine sind jeweils 150 cm hoch, 40 cm breit und 30 cm tief. Sie zeigen ein oder mehrere Wappen, die die Identität der Herren der damit eingegrenzten Ländereien darstellen. Manchmal sind oben eine oder zwei Linien eingemeißelt, um den Verlauf der Grenzen anzugeben. Das Wappen der Grafschaft Venaissin, eines päpstlichen Gebiets, zeigt zwei ineinander verschlungen Schlüssel. Jenes der Dauphiné ziert ein Delfin. Manchmal bezeichnet ein drittes Wappen die Identität eines Herren der Dauphiné. Beispielsweise ist auf einem Grenzstein in der Nähe von Bollène das horizontale Kreuz des Bischofs von Viviers sichtbar. Diese päpstlichen Grenzsteine sind in der heutigen Landschaft ein unwiderlegbares Zeugnis unserer Geschichte. Sie zu entdecken bedeutet, auf den Wegen und Pfaden der Vorfahren zu wandeln. Sie laden ein, das Land zu entdecken und wecken die Neugierde. Heute werden die päpstlichen Grenzsteine systematisch erfasst.
Als sich die Päpste Anfang des 14. Jahrhunderts in Avignon niederließen, wurden diese Gebiete zu einem politischen und wirtschaftlichen Thema. Die Päpste begehrten Ländereien, die sie als neue Akteure und Herren auch aufkauften. Sie versuchten, die Grafschaft Venaissin nach Norden in die Ländereien der Dauphiné auszudehnen. Ihre Landkäufe veränderten die Geopolitik der Region und die päpstlichen Grenzsteine sind wohl der deutlichste Ausdruck der päpstlichen Investitionen.
Die neuen Eigentümer achteten darauf, das neu erworbene Land durch eine genaue Signalisierung der Grenzen zu markieren. So entstanden in der Region Dauphiné mehrere päpstliche Enklaven.
Nachdem Sie die Ländereien aufgekauft hatten, begannen mehrere Vermessungs- und Markierungskampagnen. Von jenen der Jahre 1324, 1414 und 1457 sind historische Zeugnisse verblieben. Nicht weniger als 22 Grenzsteine befinden sich heute an der Grenze des Kantons Valréas, der heutigen Enclave des Papes!
Diese Grenzsteine sind jeweils 150 cm hoch, 40 cm breit und 30 cm tief. Sie zeigen ein oder mehrere Wappen, die die Identität der Herren der damit eingegrenzten Ländereien darstellen. Manchmal sind oben eine oder zwei Linien eingemeißelt, um den Verlauf der Grenzen anzugeben. Das Wappen der Grafschaft Venaissin, eines päpstlichen Gebiets, zeigt zwei ineinander verschlungen Schlüssel. Jenes der Dauphiné ziert ein Delfin. Manchmal bezeichnet ein drittes Wappen die Identität eines Herren der Dauphiné. Beispielsweise ist auf einem Grenzstein in der Nähe von Bollène das horizontale Kreuz des Bischofs von Viviers sichtbar. Diese päpstlichen Grenzsteine sind in der heutigen Landschaft ein unwiderlegbares Zeugnis unserer Geschichte. Sie zu entdecken bedeutet, auf den Wegen und Pfaden der Vorfahren zu wandeln. Sie laden ein, das Land zu entdecken und wecken die Neugierde. Heute werden die päpstlichen Grenzsteine systematisch erfasst.
Zur Route gelangen
öffentlicher Verkehr
Nächster SNCF-Bahnhof: Orange.
Bus Zou !
- Von Orange oder Valréas: Linie 903 / Haltestelle Halte routière
Bus Zou !
- Von Orange oder Valréas: Linie 903 / Haltestelle Halte routière
empfohlene(r) Parkplatz/-plätze
Parkplatz Revoul, Cours Saint-Antoine
Zu beachten
Achtung Öffnung Ball-Trap.
Vorsicht vor Autos.
Vorsicht vor Autos.

Die Zugangsbeschränkungen zu den Bergkämmen
Beachten Sie die Verhaltensvorschriften in Naturschutzgebieten - Informieren Sie sich über die Zugangsbeschränkungen zu den Bergkämmen in Zeiten erhöhter Brandgefahr (15. Juni bis 15. September).
Informieren Sie sich vor jedem Ausflug über die aktuelle Brandgefahr, auf der Website
Beachten Sie die Verhaltensvorschriften in Naturschutzgebieten - Informieren Sie sich über die Zugangsbeschränkungen zu den Bergkämmen in Zeiten erhöhter Brandgefahr (15. Juni bis 15. September).
Informieren Sie sich vor jedem Ausflug über die aktuelle Brandgefahr, auf der Website
In Kürze
Bemerkenswerte Aussichtspunkte auf die Lance, die Dentelles de Montmirail, die Monts d'Ardèche, das Rhonetal, das Schloss von Grignan, den Turm von Chamaret und das Schloss des alten Montségur sur Lauzon.Contact
Office de Tourisme Pays de Grignan - Enclave des PapesTel : Telefonnummer anzeigen 04 90 35 04 71
E-Mail : info@grignanvalreas-tourisme.com
Website : http://www.grignanvalreas-tourisme.com
Begleitete Wanderungen
Diese Seite wurde mit der Unterstützung vonOffice de Tourisme Communautaire Pays de Grignan et Enclave des Papes